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Kein Tor für Rummenigge

Den bemerkenswertesten Satz im Rechte-Poker um die Bundesliga hat Bayern-München-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge am vergangenen Wochenende von sich gegeben.

"Die für die nächste Saison gesicherten 290 Millionen Euro bilden die Grundlage für die Lizenzierungsunterlagen der Vereine. Mit weniger Geld kann man auch in den kommenden Jahren nicht über die Runden kommen." Selten wurde die klassische marktwirtschaftliche Regel von Angebot und Nachfrage so unverblümt außer Kraft gesetzt wie von Karl-Heinz Rummenigge.

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: wenn ein Produkt völlig überteuert ist und deshalb zurecht die Nachfrage sinkt, dann muss eben der Preis sinken. Und daran ändert auch Rummenigges düstere Prognose nichts, dass bei niedrigeren Erlösen Vereine pleite gehen würden.

Na und? Für die Bundesliga-Vereine, die sich doch so stolz als Wirtschaftsunternehmen gerieren, gilt dieselbe Regel wir für alle Unternehmen: Wenn die Erlöse sinken, dann müssen eben auch die Kosten runter.

Das heißt: Verwaltungskosten drastisch zurückführen, Spieler-Gehälter deutlich senken, notfalls auch Spieler entlassen und den Kader verkleinern. Hoffentlich bleiben die TV-Anstalten konsequent und führen endlich die ganze Marktwirtschaft im Fußball ein.

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