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Leere Worte

Zugegeben, so richtig positive Nachrichten aus der Mobilfunkbranche sind rar. Da muss man sich eben auch über Kleinigkeiten freuen - wie jetzt über das Ergebnis einer Studie, die die Unternehmensberatung A.T. Kearney vorgelegt hat.

DÜSSELDORF. Demnach kennen immer mehr Menschen die Möglichkeiten moderner Mobiltelefone und sind bereit, für neue Handy-Dienste wie das Verschicken von Fotos und das Herunterladen von Musik zu zahlen. Vor allem Handys mit Kamera seien der Wegbereiter für die neue teuere Mobilfunktechnik UMTS. Das klingt doch ermutigt für Vodafone &. Co., die Milliarden in UMTS stecken und dies mit Hilfe mobiler Internet-Angebote wieder hereinzuholen versuchen.

Es gibt bisher nur einen Haken an der Geschichte und auch das macht die Studie deutlich: Die Handy-Nutzer sagen zwar, sie seien bereit für neue Datendienste Geld auszugeben, aber das Gros tut es derzeit einfach nicht. Nur etwa jeder Dritte testet einmal pro Monat die Internet-Fähigkeiten seines Handys. Nur fünf Prozent der Befragten gaben an, schon mal eine Foto-Nachricht - im Fachjargon MMS genannt - verschickt zu gaben.

Kein Wunder also, dass kein Mobilfunkbetreiber bisher öffentlich gemacht hat, wie viel er mit MMS umsetzt. Die Unternehmensberater geben selbst zu, der MMS-Service stecke noch in den Kinderschuhen. Im Prinzip ist aber noch nicht mal das der Fall: Der Dienst steckt eher im embryonalen Stadium.

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