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Linux und das Gegengift

Über manches in der Softwarebranche kann man nur den Kopf schütteln - etwa über die Firma SCO. Sie macht Rechte an Teilen ihres Unix-Codes geltend, die - angeblich - in der freien Betriebssystemsoftware Linux verwendet wird.

HB DÜSSELDORF. Deshalb möchte SCO - ein defizitärer Softwarezwerg aus Delaware - Unternehmen, die Linux einsetzen, zur Kasse bitten: zunächst zum "Einführungspreis" von 699 Dollar je Prozessor. Ab Oktober soll die Lizenz 1399 Dollar kosten.

Unterdessen holt die Linux-Firma Aduva zum Gegenschlag aus. Denn die Softwarefirma hat - angeblich - ein Gegengift entwickelt: Das Programm findet den strittigen Code in Linux und ersetzt ihn. Wie das funktionieren soll, bleibt ein Geschäftsgeheimnis. Zu den größten Investoren von Aduva gehört jedenfalls IBM, gegen die sich eine der Hauptklagen von SCO richtet. Erfahrungsgemäß wird es nun eine geraume Zeit dauern, bis Gerichte die Streithähne wieder trennen. Ein Blick in SCOs Bilanz verrät: Bis dahin könnte der Softwarezwerg längst Pleite sein.

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