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Marktforscher für Marken

Der Werbespruch "Geiz ist geil" trifft nicht nur Konsumgüterhersteller und Werbeagenturen ins Mark. Auch die Marktforscher, jene Mischung aus Wissenschaft und Verkaufsunterstützung, finden das allgemeine Spar-Fieber bei den Konsumenten gar nicht witzig.

"Uns geht es erstmals schlecht", sagt Wolfgang Dittrich, Marketing-Vorstand des Bundesverbands der Marktforscher und selber Marktforscher beim Burda-Verlag. Bei weiter steigender Mitarbeiterzahl wuchs der Branchenumsatz 2002 erstmals in den letzten 15 Jahren um nur 4,1 % auf 1,5 Mrd. Euro. Sonst legte die Branche Jahr für Jahr wesentlich mehr zu. Viele Institute, die sich heute in München zum Branchenkongress treffen, kämpfen mit knapperen Budgets und schwindender Akzeptanz bei ihren Kunden.

Zwar geht es den größten Instituten wie der GfK-Gruppe, NFO Infratest und ACNielsen verhältnismäßig gut. Doch alle überlegen, wie sie der Flaute mit neuen Geschäftsideen entkommen können. Das Rezept ist komplex, aber trifft den Zeitgeist: "Wir wollen mehr für Marken tun", bringt es Dittrich auf den Punkt. Wie Werbeagenturen und Unternehmensberatungen setzen jetzt auch die Marktforscher auf Angebote, um Marken zu stärken. Anhand von Untersuchungen sollen Unternehmen dann ihr wichtigstes Kapital, ihre Marken, populär halten oder verjüngen. Wenn der Geiz nicht auch die Firmen gepackt hat...

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