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Mehr Tempo im Breitband

Im internationalen Vergleich belegt Deutschland mit derzeit 12 DSL-Anschlüssen pro 100 Haushalten keine Spitzenposition. Ein Hauptgrund dafür ist, dass in Deutschland Wettbewerbsdefizite beim Zugang zum Festnetz des Marktbeherrschers Telekom seit Jahren fortbestehen.

Wenn DSL-Konkurrenten eigene Endkundenbeziehungen aufbauen wollen, müssen sie bislang eine komplette Teilnehmeranschlussleitung (TAL) von der Telekom mieten. Das ist aber für die Kundenerschließung "auf dem Land" zumeist nicht wirtschaftlich. Ein anderes Vorleistungsprodukt, bei dem die Telekom mittels der TAL für andere Carrier gegen Entgelt eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zum Endkunden herstellt, gibt es nicht.

Dieses Produkt, das im Branchenjargon als "Bitstromzugang" bekannt ist, ermöglicht es Telekom-Konkurrenten eigene DSL-Produkte zu definieren und direkt Endkunden anzubieten. In anderen EU-Staaten wächst der DSL-Zugangsmarkt für Privatkunden dort rasant, wo vom nationalen TK-Regulierer die Bereitstellung von Bitstromzugangsangeboten durch den Ex-Monopolisten verfügt wurde. In Deutschland mangelt es aber immer noch an Vorgaben der RegTP zu Bitstromangeboten und-preisen. Hier muss die Behörde schleunigst entscheiden.

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