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Namenlose holen auf

Der Marktforscher Gartner legt am Mittwoch Zahlen für die Serververkäufe im wichtigen US- Markt vor. Botschaft Nummer eins: Die Umsätze haben im ersten Quartal um 7 % zugelegt. Botschaft Nummer zwei: Geiz scheint mittlerweile auch in den USA geil zu sein.

Denn zu den Gewinnern gehören zwar die Markenhersteller IBM und Dell, die ihre Marktanteile auf Kosten von Sun und Hewlett-Packard (HP) ausbauten. Am stärksten zugelegt haben jedoch die "Anderen". Darunter fassen die Marktforscher jene Hersteller zusammen, deren Geräte zu den No-Name- Produkten gehören.

Im Gegensatz zum PC-Markt waren die in Firmen- und Behördennetzen eingesetzten Server bislang noch eine Bastion der Markenhersteller. Doch auch IBM oder HP lassen kleinere Standard-Server längst von Fremdherstellern bauen. Der Unterschied steckt damit kaum mehr im Rechner, sondern ausschließlich im besseren Service. Kann man auf den verzichten, sind die "No-Name-Server" zusammen mit dem freien Betriebssystem Linux eine kostengünstige Alternative. Markenhersteller wie IBM, HP und Dell sollten sich darauf einstellen.

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