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Nur Peanuts für Online!?

Spätestens im Oktober planen Unternehmen ihre Budgets fürs kommende Jahr. Das gilt auch für die Werbegelder, die derzeit nur spärlich in Richtung Online-Medien fließen.

Spätestens im Oktober planen Unternehmen ihre Budgets fürs kommende Jahr. Das gilt auch für die Werbegelder, die derzeit nur spärlich in Richtung Online-Medien fließen. Die Zeiten, in denen Online als der alleinige Heilsbringer gepriesen wurde, sind vorbei. Modernes Marketing schafft vielmehr Relevanz für Kunden und Unternehmen durch den Einsatz eines optimalen Kanal-Mix. Jedes Medium macht, was es kann: TV sorgt für Emotion und Reichweite, das Internet für Information und Dialog.

Der Online- Anteil am Gesamtwerbekuchen liegt bei mageren 1,8 %. Rechtzeitig hat sich deshalb T-Online-Vorstand Holtrop zu Wort gemeldet und proklamiert, dass es mindestens 5 % sein sollten - immerhin verbringt der Deutsche im Schnitt 10 % seiner Medien-Freizeit im Internet. Er hat auch die Hauptschuldigen ausgemacht: Werbeagenturen könnten sich nicht auf das veränderte Nutzungsverhalten einstellen.

Fragt man Agenturen und deren Kunden, zeigt sich das Symptom: Zu lange hat die Online-Industrie nach einer eigenen Media-Währung gesucht, noch immer gibt es ständig neue oder zumindest uneinheitliche Werbe-Formate.

Der Online-Markt wäre also gut beraten, sich mit der klassischen Media-Währung messen und bezahlen zu lassen und Innovationen langsam und konzertiert einzuführen. Sonst gibt es weiter nur Peanuts für Online.

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