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Opera Mobile

Kennen Sie Opera? Nein, nicht Wagner oder Verdi sind diesmal gemeint, sondern der gleichnamige Internet-Browser aus Oslo.

HB DÜSSELDORF. Die norwegische Herstellerfirma hat es jetzt tatsächlich - fast exakt zehn Jahre nach Gründung der legendären und später durch Microsoft im "Browserkrieg" niedergekämpften Firma Netscape - gewagt, an die Börse zu gehen. Und mit Erfolg. Kann man mit Browsern wieder Geld verdienen?

Offenbar, wenn auch nicht mit dem PC alleine. Opera hat sich rechtzeitig als smarter und schneller Web-Browser für Mobiltelefone etablieren können. Hier hat Microsoft noch wenig zu melden, das Feld ist weit offen, Opera führt, wie damals Netscape.

Der Browserkrieg wird sich vom PC auf die Mobiltelefone verlagern. Das lässt auch die Tatsache vermuten, dass Microsoft mit anderen Herstellern wie Vodafone oder Nokia eine Allianz gegründet hat, um eine spezielle Web-Domain nur für mobile Internet-Seiten einzurichten. Diese Allianz will auch die Vergabe der Adressen verwalten und Standards für mobile Web-Seiten einführen. Das kann für Unternehmen und Verbraucher sehr sinnvoll sein - aber nur, wenn es für alle offene Standards sind.

Auf jeden Fall ist wieder Leben im tot geglaubten Browsermarkt, der nächste Akt beginnt. Oder wie heißt es in der Oper: "It ain?t over ?til the fat lady sings".

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent
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