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Osteuropa-Rausch

Die Strategen in den Telekom-Konzernen aus westeuropäischen Stammländern sind sich einig: Gerade nach der EU-Erweiterung meinen sie, dass Wachstumsimpulse für ihre Unternehmen vor allem von einer Expansion in Fest- und Mobilfunknetzmärkte in Osteuropa ausgehen.

Ihre Vorliebe für eine solche regionale Schwerpunktsetzung können sie mit Marktstudien begründen. Diese sagen für osteuropäische Märkte für Telekomdienste Umsatzzuwachsraten voraus, die z.T. zweistellig und auf jeden Fall mehr als doppelt so hoch sind wie die in Westeuropa. Absolut gesehen übersteigen jedoch die Umsätze mit TK-Diensten in Westeuropa die in Osteuropa auch auf mittlere Sicht mindestens um den Faktor 10. Eine wertmäßig beachtenswerte Nachfrage von TK-Diensten wird es in den nächsten Jahren nur in Polen, Ungarn und Tschechien geben.

Um die TK-Märkte in diesen drei Ländern kämpfen dementsprechend bereits etliche potente Carrier. Deshalb sollten die Geschäftsentwickler der Telekom-Konzerne Chancen zur Umgestaltung von Anbieterstrukturen in Westeuropa wieder stärker beachten. Dort ist speziell die Mobilfunksparte der Deutschen Telekom mit gerade drei Töchtern in Großbritannien, Österreich und den Niederlanden schwach aufgestellt. Für die westeuropäischen Mobilfunkmärkte bleibt das Unternehmen eine strategische Perspektive schuldig. Das Management des Konzerns sollte sie schleunigst entwickeln und umsetzen, um den Rückstand gegenüber Vodafone zu verkleinern.

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