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Otto rettet Adidas

Das war knapp. Fast wäre die Fußball-EM für Adidas-Salomon zum PR-Desaster geworden. Doch dann wurde das Unternehmen seinem neuen Werbeslogan doch noch gerecht: „Impossible is nothing.“

Das war knapp. Fast wäre die Fußball-EM für Adidas-Salomon zum PR-Desaster geworden. Die von den Franken ausgerüsteten und mit vielen Werbemillionen unterstützten Top-Teams Frankreich, Deutschland und Spanien schieden frühzeitig mit blamablen Leistungen aus. Viele Beobachter sahen schon den Erzrivalen Nike als Sponsor von Portugal an dem deutschen Sportartikelproduzenten vorbeiziehen. Was für eine Schmach für den im Fußball tief verwurzelten Adidas-Konzern.

Doch dann wurde das Unternehmen seinem neuen Werbeslogan doch noch gerecht: "Impossible is nothing" lautet die seit einigen Wochen weltweit verbreitete Werbebotschaft. In der Tat bewies das von Adidas unterstützte griechische Team von Trainer Otto Rehhagel, dass im Fußball nichts unmöglich ist und wurde Europameister.

Sicher, Adidas hat mit Fußball im Umfeld der EM trotz der Pleiten seiner Top-Mannschaften gut verdient und die Umsätze gesteigert. Peinlich war den PR-Strategen das glanzlose Scheitern ihrer vermeintlich großen Mannschaften aber in jedem Fall. Der Sieg der Griechen gegen die Nike - Mannschaft Portugal gibt Adidas jetzt neuen Auftrieb, den der Konzern gestern gleich in einer europaweiten Werbekampagne genutzt hat. Otto sei Dank!

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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