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PC-Hersteller unter Druck

Auf den ersten Blick sieht es auf dem Computermarkt blendend aus. Dass die Computerhersteller dennoch jammern, liegt am enormen Preisverfall im Markt.

Auf den ersten Blick sieht es auf dem Computermarkt blendend aus. Die Absatzzahlen klettern seit Monaten weltweit kräftig. Selbst in Deutschland - dem Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum - steigen die Verkäufe.

Dass die Computerhersteller dennoch jammern, liegt am enormen Preisverfall im Markt. Das führt dazu, dass deutsche Produzenten wie Fujitsu-Siemens und Maxdata zwar wesentlich mehr PCs und Notebooks ausliefern. Doch die Umsätze der Computerbauer fallen. Ein Ende der Abwärtsspirale ist nicht absehbar. Noch immer bleibt der Aufschwung auf breiter Front aus, halten sich die großen Konzerne mit Neuanschaffungen zurück.

Doch gerade im Firmenkundengeschäft verdienen die Computerbauer ihr Geld. Deshalb kommt es für die Produzenten darauf an, intern die Hausaufgaben zu machen und die Kosten zu senken. Marktführer Fujitsu-Siemens hat seine Rentabilität zuletzt stark gesteigert. Jetzt prescht Maxdata vor. Den Firmen bleibt keine andere Wahl: Nur wenn die Hersteller mit ihren Sparbemühungen erfolgreich sind, wird es auch in den kommenden Jahren noch Computerfabriken in Deutschland geben.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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