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Per SMS in die Schulden

Laut Schufa stieg nicht zuletzt wegen der Handyrechnungen in den vergangenen Jahren vor allem die Zahl der 20-bis 24-Jährigen, die mit einer Privatinsolvenz registriert sind.

Es ist offenbar so verlockend: hier mal eben eine Klingelmelodie für das Mobiltelefon herunterladen, dort ein Logo, ein paar Witze und die neuesten Nachrichten über die Lieblingsband, und immer wieder Kurzbotschaften (SMS) en masse verschicken. All das treibt die Handy-Rechnung wohl derart in die Höhe, dass die Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung und Kreditsicherung (Schufa) jetzt von einem "alarmierenden Trend" spricht. Demnach verschulden sich immer mehr junge Menschen durch ihren sorglosen Umgang mit dem Handy. Laut Schufa stieg daher in den vergangenen Jahren vor allem die Zahl der 20- bis 24-Jährigen, die mit einer Privatinsolvenz registriert sind. Das ist keine gute Nachricht für die Mobilfunkgesellschaften: Denn es sind bisher in der Regel die jüngeren Kunden, die sich auf neue mobile Dienste wie das Herunterladen von Klingeltönen, Musik und Videos stürzen und so die Umsätze der Unternehmen ankurbeln sollen - so zumindest der Plan.

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