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Phishing im Trüben

Da haben wir gerade erst putzige Viren wie Mydoom oder Sobig kennen und lieben gelernt und mittels Safer Surf unseren Rechner abgedichtet, da droht neues Ungemach.

Da haben wir gerade erst putzige Viren wie Mydoom oder Sobig kennen und lieben gelernt und mittels Safer Surf unseren Rechner abgedichtet, da droht neues Ungemach. Phishing Mails, die uns auf manipulierte Webseiten leiten, die den Originalen täuschend ähnlich nachgebaut sind, haben mittlerweile die Wucht von Virenangriffen erreicht, meldet der Sicherheitsdienst MessageLabs. In nur fünf Stunden nach Entdeckung eines Angriffs auf eine bekannte US-Bank wurden über 125 000 Mails abgefischt, die arglose Kunden auf eine Tarnseite lenken sollten. Dort hätten sie Kontodaten und Passwörter quasi freiwillig zum Betrug abgeliefert. Selbst über Original-Webseiten kann man - wenn der eigene Webbrowser nicht richtig abgesichert ist - fremde Fenster unbemerkt einblenden, die die Passwörter entführen.

Also heißt es aufpassen, gegebenenfalls den Internet- Browser mit Patches auf den neuesten Stand bringen, Filter aktualisieren, Sicherheitseinstellungen überprüfen und vor allem eins: Niemandem blind vertrauen. Keiner noch so autoritär daher kommenden E-Mail. Nicht mal der eigenen Bank. Allerdings: Ist das wirklich eine so neue Erkenntnis?

Also, an die Arbeit. Merke: Das Internet gibt einem endlich die Zeit, die man braucht, um die Probleme zu beseitigen, die man ohne es nicht hatte.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
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