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PR-Chefs in der Klemme

Professionalisiert sich die PR- Branche? Sind Corporate Communications wirklich eine strategische Management-Funktion? Zwei aktuelle Studien zeigen, dass zwischen dem Alltagsgeschäft und dem Anspruch vieler PR-Experten eine Lücke klafft.

PR-Führungskräfte haben keinen gesicherten Zugang zu den Entscheider-Gremien. Für die Schweiz hat die erste breit angelegte Befragung unter PR-Experten ergeben, dass diejenigen, die mit Strategiefindung auf der Top-Ebene und zugleich mit Kommunikations-Aufgaben befasst sind, ihre PR-Verpflichtungen eher nebenbei und damit notgedrungen wenig professionell wahrnehmen. Wer sich dagegen hauptberuflich um die Kommunikation kümmert, ist meist nicht dabei, wenn die Zukunftsentscheidungen fürs Unternehmen fallen - so das Forscherteam der Universität Zürich.

In der deutschen Studie der Uni Münster heißt es, die PR-Stäbe hätten in ihren Institutionen gegenüber Medien und Journalisten oft nicht das "Informationsmonopol", um die Außendarstellung gestalten zu können. Strategisches Management? Pustekuchen. Die Studie räumt auch mit der Mär auf, Unternehmens-PR sei etwas gänzlich anderes als die Öffentlichkeitsarbeit von Behörden und Non-Profit-Organisationen. Zwar seien vor allem größere Unternehmen immer noch besser für PR gerüstet, ansonsten ebneten sich die Unterschiede jedoch tendenziell ein.

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