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Quo vadis AT & T

Eine Ikone der US-Wirtschaft ist das Unternehmen schon lange nicht mehr, seine Monopolstellung hat es ebenfalls bereits vor Jahrzehnten aufgeben müssen. Und die Zeiten der am höchsten bewerteten Aktiengesellschaft sind auch vorbei. Wofür steht AT & T inzwischen?

Eine Ikone der US-Wirtschaft ist das Unternehmen schon lange nicht mehr, seine Monopolstellung hat es ebenfalls bereits vor Jahrzehnten aufgeben müssen. Und die Zeiten der am höchsten bewerteten Aktiengesellschaft sind auch vorbei. Wofür steht AT & T inzwischen? Das will das Unternehmen mit einer riesigen Werbekampagne während der Olympischen Spiele beantworten.

25 Millionen Dollar will AT & T für Fernsehspots ausgeben. Die Hauptbotschaft: Das Traditionsunternehmen will sich künftig auf Telekomdienste für Geschäftskunden konzentrieren und vom Massenmarkt wegkommen. Derzeit hat AT & T mehr als 30 Millionen Privatkunden. Die will der Konzern von den Vorzügen der Internet-Telefonie überzeugen, um sich nach und nach von den klassischen Telefondiensten verabschieden zu können. Denn die klassischen Verbindungen zur Verfügung zu stellen ist für AT & T teurer als das Telefonieren über das Web.

Auf den ersten Blick gibt es also einen rein betriebswirtschaftlichen Grund für den Rückzug aus dem Privatkundenmarkt. Doch das ist wohl nicht alles. Hinzu kommt: AT & T macht sich möglicherweise schön für einen Käufer. Da kämen einige in Fragen: regionale Telekomkonzerne wie Verizon, Bell South und SBC, die derzeit noch kein großes Firmenkundengeschäft haben. Bis die anbeißen, muss AT & T aber wohl erst beweisen, dass sich die neue Strategie auszahlt. Bisher hatte der Konzern damit keinen Erfolg: Mit Strategiewechseln verzettelte sich AT & T immerzu.

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