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Rundfunk hat Reform nötig

Mit fast 6,5 Milliarden Euro Zwangsumlage finanzieren die Deutschen schon jetzt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und jetzt fordern die Sendeanstalten mal wieder eine "mäßige" Erhöhung der Gebühren.

Doch die Politiker sollten der Versuchung widerstehen, diesem Anliegen in der Hoffnung nachzugeben, sich den erwünschten Einfluss auf den Rundfunk zu sichern. Deutschland leistet sich schon heute das teuerste staatsnahe Rundfunksystem der Welt mit rund 24 000 Mitarbeitern. Dieser Moloch bremst nicht nur private Fernseh- und Radiosender aus, er beeinträchtigt auch die Chancen privater Medienunternehmen im Internet.

Mit der Ablehnung der Gebührenerhöhung ist es deshalb nicht getan. Notwendig sind drei fundamentale Veränderungen bei der ARD und dem ZDF: Erstens die Fusion kleinerer ARD-Anstalten, zweitens die Beschränkung der Inhalte auf Angebote wie Politik- Berichterstattung und Kultur, die von Privaten weniger gut erbracht werden, einhergehend mit einer drastischen Verringerung der Zahl der TV- und Radioprogramme, und drittens der Verzicht auf Internet-Redaktionen und andere Randaktivitäten. Wenn heute bei vielen staatlichen Tätigkeiten eine Beschränkung auf das Notwendige geboten ist, warum sollten die Rundfunkanstalten davon ausgenommen sein? Das Gebot der Stunde heißt deutliche Gebührensenkung durch Reformation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland!

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