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Schill ist bei Sixt out

Ob er CDU-Chefin Angela Merkel mit schmalziger Punk-Frisur im Cabrio oder den zurückgetretenen Bundesfinanzminister Oscar Lafontaine durch den Kakao zieht - Erich Sixt liebt es frech und provokant.

Der Chef des Münchener Autoverleihers macht dabei weder vor Prominenz Halt, noch schert er sich um politische Korrektheit. Das dachte sich auch der vor kurzem in Hamburg geschasste Innensenator Ronald Schill. Über einen angeblichen Vertrauten pries er sich vor einigen Tagen penetrant dem Autovermieter als Werbemotiv an, so Sixt.

Offenbar wollte der "Richter Gnadenlos" seine schwindende Popularität noch schnell nutzen, um sie in bare Münze zu verwandeln. Doch für Sixt, der die Werbestrategie selbst in die Hand nimmt, kommt der 2-Meter- Mann nicht in Frage: "Herr Schill ist von seiner Persönlichkeit her indiskutabel und in keiner Weise als Werbeträger für Sixt geeignet." Schill, der für einen Kommentar nicht zu erreichen war, dürfte wohl eines daraus lernen: Nicht jede schillernde Persönlichkeit taugt als Werbefigur.

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