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Schminken mit Siemens

Nach einem schwachen Start bringt der Münchener High-tech-Konzern in diesen Tagen seine zweite Kollektion der Handy-Modemarke Xelibri in die Läden. Dabei hat Siemens einiges geändert.

Im Modegeschäft benötige man einen langen Atem, weiß der Handy-Chef von Siemens, Rudi Lamprecht. Die erste Kollektion sei schwierig, zwei bis drei Kollektionen müsse ein Anbieter schon durchhalten, erläutert er. Demnach beginnt für Siemens jetzt die Bewährungsprobe: Nach einem schwachen Start bringt der Münchener High-tech-Konzern in diesen Tagen seine zweite Kollektion der Handy-Modemarke Xelibri in die Läden. Dabei hat Siemens einiges geändert: Die vier neuen Modelle sind technisch wesentlich ausgefallener. Mit der Frühjahrskollektion konnte im wesentlichen nur telefoniert werden. Mit einem der neuen Xelibris lässt sich nun sogar Radio hören. Ein anderes Modell sieht aus wie eine Puderdose - und hat deshalb zwei Schminkspiegel integriert.

Die größte Herausforderung muss Siemens aber im Vertrieb bestehen. Denn der Verkauf - bisher ausschließlich in Modegeschäften - verlief ausgesprochen zäh. Für die Verkäufer in den Boutiquen waren die Sie- mens-Handys kaum mehr als Dekoration. Wer ein Mobiltelefon für mehrere hundert Euro kauft, will Beratung. Auch wenn es sich um einen Modeartikel handelt.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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