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Sony spielt später mobil

Ihre Ankündigung war 2003 die Sensation auf der Computerspielemesse in Los Angeles, und schon dieses Weihnachten sollte sie die Kassen des Unterhaltungsgiganten Sony füllen: die "PSP", eine tragbare Media- und Spielekonsole von Sony, die der Konkurrenz von Nintendo und Nokia technologisch Lichtjahre voraus sein sollte.

Ihre Ankündigung war 2003 die Sensation auf der Computerspielemesse in Los Angeles, und schon dieses Weihnachten sollte sie die Kassen des Unterhaltungsgiganten Sony füllen: die "PSP", eine tragbare Media- und Spielekonsole von Sony, die der Konkurrenz von Nintendo und Nokia technologisch Lichtjahre voraus sein sollte.

Doch jetzt heißt es abwarten: Sonys Einstieg in den Milliardenmarkt Mobile Gaming wird zumindest in den USA und Europa erst Ende März 2005 erfolgen, teilten die Japaner mit - also nach Weihnachten. Welche Gründe letztlich auch immer dafür maßgeblich sind: Die Verschiebung des Starts wirft kein gutes Licht auf einen Konzern, der angetreten ist, mit einem Milliarden Dollar teuren Programm "Transformation 60" die Innovationsführerschaft in einer sich immer schneller drehenden Elektronikwelt zurückzuerobern. Der Weg scheint doch noch weit, damit es nicht eines Tages heißt "Lost in Transformation".

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
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