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Spätzünder USA

Sie sind recht spät dran, aber dafür machen sie jetzt auch ordentlich Tempo. Die USA haben inzwischen die neue Mobilfunktechnik UMTS entdeckt.

Noch in diesem Jahr soll es jenseits des Atlantiks soweit sein. AT&T Wireless will dann in einigen Metropolen mit der neuen Technik loslegen. Die Mobilfunkgesellschaft Cingular Wireless, die AT&T Wireless übernehmen will, wird bereits im Sommer mit größeren Tests anfangen.

Offenbar reagieren beide Anbieter auf das Vorpreschen des US-Mobilfunkmarktführers Verizon Wireless. Bis zum Jahresende will das Unternehmen etwa ein Drittel der USA mit einem neuen Mobilfunknetz abdecken und investiert derzeit kräftig in dieses Vorhaben, das das mobile Internet schneller und bequemer machen soll. Verizon setzt aber im Gegensatz zu Cingular und AT&T nicht auf die in Europa verbreitete UMTS-Variante.

Die anderen US-Mobilfunker wie Nextel und Sprint haben sich dagegen noch nicht öffentlich festgelegt, wann sie mit der neuen schnelleren Mobilfunktechnik nachziehen werden. In vielen anderen Ländern steht die Entscheidung ebenfalls noch aus. Dazu zählt vor allem China, einer der größten Mobilfunkmärkte. Dort kämpfen drei verschiedene UMTS-Varianten um Zulassung und die Technikhersteller hoffen, dass diese bald kommen. Schließlich können die Netzausrüster jeden Auftrag gebrauchen.

Bis dahin werden wohl vor allem die europäischen und die amerikanischen Mobilfunkgesellschaften die Nachfrage nach UMTS-Technik antreiben - mit steigender Tendenz, wenn die neuen Angebote im Markt Fuß fassen können.

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