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Streitobjekt UMTS-Handy

Jetzt kaufen oder doch noch warten? Der Mobilfunkdienstleister Debitel stellt die Technikbegeisterten vor eine schwierige Entscheidung: Das Unternehmen verkauft als erster Anbieter hier zu Lande Mobiltelefone für die neue Technik UMTS - bisher aber nur ein Nokia-Modell.

Spezielle UMTS-Dienste für gibt es zwar nicht, aber die neuen Netze sind eingeschaltet und können daher genutzt werden - vorausgesetzt man besitzt ein entsprechendes Handy oder eine UMTS-Datenkarte für Laptops, wie sie der Mobilfunker Vodafone seit Mitte Februar verkauft. Vor den UMTS-Mobiltelefonen von Nokia warnt Vodafone allerdings ausdrücklich: Die Software sei instabil, es komme zu Verbindungsabbrüchen. Auch Konkurrenten wie T-Mobile kritisieren die aktuellen UMTS-Handys. Sie werden daher zunächst wohl ebenfalls nur Datenkarten verkaufen.

Doch auch damit sind die Nutzer noch nicht auf der sicheren Seite: UMTS ganz ohne Komplikationen, ohne Verbindungsabbrüche gibt es am Anfang auch mit Datenkarten nicht. Denn wie bei jeder neuen Technik braucht es Zeit, bis alles rund läuft. Und dazu sind auch experimentierfreudige Kunden nötig, die Last auf die Mobilfunknetze bringen - damit die Techniker sehen, wo es unter Realbedingungen hakt. Im Prinzip sind also alle frühen UMTS-Nutzer Versuchskaninchen - nicht nur die, die sich ein Handy kaufen.

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