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T-Online steigt ins Verlagsgeschäft ein

Der Axel-Springer-Verlag hat seine Anteile am Online-Werbevermarkter Interactive Media an T-Online verkauft. Die Telekomtochter hatte mit einem Anteil von 50 Prozent plus goldener Aktie ohnehin schon das Sagen bei der ehemaligen Springer-Tochter.

Mit der Übernahme holt T-Online nicht nur die Vermarktung der eigenen Internetauftritte nach Hause, sondern sichert sich auch ein beachtliches Stück vom deutschen Online-Werbemarkt. Denn Interactive Media vermarktet neben Bild-T-Online auch andere Springer-Online-Titel wie Welt.de und Sport-Bild.de.

Die Übernahme war für T-Online in zweierlei Hinsicht ein kluger Schritt: Zum einen korrigiert Europas größter Online-Dienst damit den Fehler der Vergangenheit, die Vermarktung der eigenen Werbeplätze in fremde Hände zu legen. Zum anderen wird T-Online von dem künftigen Wachstum des kleinen, aber stark wachsenden Online-Werbemarktes profitieren. Und Springer? Dort will man sich künftig auf den Verkauf von Online-Inhalten konzentrieren und telefonische Mehrwertdienste ausbauen. Verkehrte Welt: Während der Telefonkonzern Deutsche Telekom ins klassische Verlagsgeschäft einsteigt, will das Print-Haus Springer mit 0190er-Telefonservice verdienen.

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