NAVIGATOR: Transparentes Fernsehen

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Transparentes Fernsehen

Die Landesmedienanstalten haben dieser Tage vorgerechnet, dass es öffentlich-rechtlichen Sendern deutlich besser geht als den Privaten: Mussten letztere die Zahl ihrer Mitarbeiter in den Jahren 2001/2002 um fünf Prozent reduzieren, konnten erstere diese gar um ein Prozent aufstocken.

Dennoch bläst auch den Öffentlich-Rechtlichen der Wind ins Gesicht: Politische Forderungen, das Programmangebot zu reduzieren, um die Gebühren niedrig zu halten, sind alltäglich. Ob unter politischem Druck oder wegen schwindender Werbeeinnahmen - fest steht: TV-Stationen müssen ihr Angebot verbessern, ohne dass dabei die Kosten explodieren.

Hier zeigt sich, dass der Aufbau des Programmplans ein zentraler Erfolgsfaktor ist. Gefragt sind Disziplin und Transparenz: Einem Sender, der es schafft, sein Angebot nach klaren und nachvollziehbaren Strukturen zu ordnen, fällt es leichter, die richtigen Zielgruppen zu erreichen, denn die wissen genau, zu welchem - festen - Termin "ihre Sendungen" kommen.

Gleichzeitig hilft konsequente Programmplanung auch dabei, Lizenz- und Produktionskosten zu bündeln und zu kontrollieren. Entscheidendes Kriterium sind hier die Kosten pro Zuschauer: Ein Spielfilm, der auf dem Programmplatz einer Dokumentation gesendet wird, erreicht zu wenig Zuschauer, ist also in jedem Fall zu teuer - ganz gleich wie billig eingekauft wurde.

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