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TwardysTrick

Die Wirtschaftsmagazine der Hamburger Bertelsmann-Tochter Gruner+Jahr stecken in einer tiefen Krise: Die Auflagen sinken größtenteils, das Anzeigengeschäft ist trotz Silberstreifen am Werbehimmel mau.

Als größter Verlustbringer wird sich in diesem Jahr wohl "Börse Online" mit knapp 4 Mill. Euro entpuppen, gefolgt von "Capital" mit knapp 2 Mill. Euro und Impulse mit 0,5 Mill. Miesen. G + J-Vorstand Achim Twardy muss deshalb mit einem neuen Konzept gegensteuern, wenn er Capital & Co. in die Gewinnzone führen will. Da er für "Börse Online" bereits eine Bestandsgarantie gegeben hat, bleibt ihm aber nur ein Ausweg. Er kann in einem schlechten Anzeigenmarkt nur durch Personaleinsparungen die Kosten schnell senken.

Um den Widerstand der Redaktion zu brechen, greift er zu einem Trick: Er lässt die Mitarbeiter von Köln und München nach Hamburg ziehen und hofft insgeheim, dass dies nicht alle 130 Mitarbeiter mitmachen. Profitieren könnte hiervon die "Financial Times Deutschland". Deren Mitarbeiter in Hamburg könnten nun enger mit den Magazin-Kollegen kooperieren. Auch wenn Twardys Pläne im Verlag für Unruhe sorgen - immerhin haben sie für den Printstandort Hamburg etwas Gutes.

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