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Verschenkter Umsatz

Der durchschnittliche Mobilfunkkunde in Deutschland telefoniert von seinem Handy aus monatlich etwa 45 Minuten. Unsere Nachbarn in Österreich, Frankreich und Holland nutzen ihr Handy dagegen mehr als 120 Minuten pro Monat.

Dass der durchschnittliche Umsatz pro Kunde hier zu Lande gut 20 Prozent niedriger als in den Nachbarländern liegt zeigt, dass auch mehr als zwölf Jahre nach dem Start des digitalen Mobilfunks das Telefonieren per Handy in Deutschland teuer ist. Die Preise für Verbindungen aus Mobilfunknetzen sind sowohl im Vergleich zu denen des deutschen Festnetzes als auch zu den entsprechenden Preisen bei den Nachbarn sehr hoch.

Doch die Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass nach sinkenden Preisen für Mobiltelefonminuten überproportional mehr telefoniert wird mit der Folge, dass der Umsatz der Netzbetreiber unter dem Strich steigt. In Deutschland ging der Verbraucherpreisindex für den Mobilfunk seit Januar 2003 gerade um 1,1 Prozent zurück. Diese starre Hochpreispolitik ist nicht nur für die Kunden nachteilig. Die Mobilfunknetzbetreiber stärken so auch die Festnetzanbieter und verschenken eigene Zusatzumsätze und-gewinne.

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