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Weihnachtsgrüße: Keine Chance für E-Mails

Na, haben Sie es bemerkt? Die Zeit der bunten Weihnachts- Mails mit den vielen hüpfenden Nikolausen ist offensichtlich vorbei. Gut, die eine oder andere elektronische Karte mit singenden Rentieren verstopft noch die Mailbox; doch das ist nichts im Vergleich zu den Boomzeiten des animierten Weihnachtsterrors, als das Netz unter der Last der quäkenden Grüße fast zu ersticken drohte.

Stattdessen geben sich die Unternehmen wieder ganz traditionell und verschicken Weihnachtskarten aus Papier - wie schon seit Jahrhunderten. Das macht einen deutlich besseren Eindruck als eine massenhaft verschickte E-Mail, deren Überraschungs-Charakter inzwischen so groß ist wie der des Christkinds.

Und so gilt für die Festtage, was sich schon übers ganze Jahr in der IT-Industrie gezeigt hat: Mit modernen Hilfsmitteln wie dem Internet lassen sich zwar viele Aufgaben einfacher und effizienter erledigen als früher. Es gibt jedoch Bereiche, in denen das Althergebrachte eindeutig im Vorteil ist. Ein paar persönliche Worte einmal im Jahr gehören ganz sicher dazu.

Zugegeben: Einen Pluspunkt hat die elektronische Weihnachtskarte. Wer sie bekommt, der weiß in der Regel sofort, wer der Absender ist. Das kann man gewiss nicht von jeder per Hand unterschriebenen Karte sagen. Dort zeigt sich, dass so mancher Manager schon lange nicht mehr zum Füller gegriffen hat.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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