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Weltproblem Spam-Mail

Man kann es kaum glauben. Selbst die Weltorganisation UN beschäftigt sich mit Spam-Mails, Werbe-Müll. Drei Tage bis zum heutigen Freitag diskutierten Regierungsvertreter, Verbraucher- und Bürgerrechtsgruppen in Genf über das Thema.

Man kann es kaum glauben. Selbst die Weltorganisation UN beschäftigt sich mit Spam-Mails, Werbe-Müll. Drei Tage bis zum heutigen Freitag diskutierten Regierungsvertreter, Verbraucher- und Bürgerrechtsgruppen in Genf über das Thema.

Spam ist eine echte Bedrohung. Schätzungsweise zehn Mrd. Dollar kostet die SpamWelle in USA und Europa jährlich an Produktivität.

Nur weltweite Verfolgung und einheitliche Regeln könnten verhindern, dass Spammer nationale Gesetze durch Umzug ins Ausland umgehen. So weit, so gut.

Ergebnisse dieser Veranstaltung im Rahmen des "World Summit on the Information Society" sind aber nicht so schnell zu erwarten. Der Gipfel endet im November 2005 mit einem Treffen in Tunesien.

Bis dahin ist die Karawane weitergezogen. VoiP, Telefon per Internet, gilt schon als Spam-Geheimtipp. Computer generierte Anrufe zum Nulltarif von Servern irgendwo am Ende der Welt ermöglichen den Aufbau zig tausender Kontakte parallel. Da ist alles drin, vom Werbeterror bis zur Dauerblockade der Leitung säumiger Schuldner, bis die entnervt aufgeben. Vielleicht dann Thema eines neuen Gipfels.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent
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