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Werbung im Computerspiel

Die werbetreibende Wirtschaft entdeckt Video- und Computerspiele als Ziel ihres Product Placements. Wird das so genannte "In-Game-Advertising" damit in absehbarer Zeit so selbstverständlich wie die Werbepause im Fernsehen?

Es sieht danach aus. Denn: Das Klischee der pickligen, einsam vor dem PC oder der Konsole spielenden Jungs ist passè. Knapp ein Drittel der Deutschen ab 14 Jahren spielt regelmäßig. Annähernd 40 Prozent sind älter als 35.

Für Reklame eignen sich vor allem die Sportgames, denn sie bieten jede Menge realistische Werbefläche: Fußballspiele beispielsweise brauchen Bandenwerbung, Formel-1-Rennwagen müssen mit Sponsorenlogos übersät sein, Snowboarder und Skateboarder ebenso. Einer Untersuchung von TNS Emnid zufolge gibt jeder zweite Nutzer an, echte Werbung mache das Spiel interessanter. Wer sagt das schon von TV-Werbung?

Und: Werbung auf dem virtuellen Rasen ist preiswert und kostet nur einen Bruchteil klassischer Werbung.

Einer der Pioniere des "In- Game-Advertising" ist Porsche: Lange bevor der Geländewagen Cayenne auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde, drehten die Joystick-Affacionados im Rennspiel "Need for Speed" schon ihre Runden am Bildschirm. Resultat: Die Käufer des Sportwagens sind heute im Schnitt zwei Jahre jünger als früher. Fazit: Kommt der Kunde nicht mehr zur Marke, muss die Marke zum Kunden kommen.

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