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Wettlauf ohne Ende

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat das Thema Sicherheit zur Chefsache erklärt. Und er tut gut daran. Für den Softwareriesen werden die Attacken auf Computer mit Microsoft-Programmen inzwischen zu dem bekannten Wettlauf zwischen Hase und Igel: Je schneller Microsoft versucht, die Sicherheitslücken in seinem Betriebsystem Windows zu stopfen, um so ehrgeiziger und zahlreicher gehen die Programmierer von Viren und Würmern zu Werke.

Jüngstes Beispiel ist der Wurm "Sasser", der innerhalb von Stunden hunderttausende von Computern allein durch deren Anschluss ans Internet infizieren konnte.

Dabei nutzt der Wurm eine längst bekannte Schwachstelle, die bei einer regelmäßigen Aktualisierung der Software längst geschlossen wäre. Doch es ist realitätsfern davon auszugehen, dass private PC-Nutzer ihre Systeme stets auf dem neuesten Stand halten. Oder dass für Freiberufler und Kleinbetriebe das Thema IT-Sicherheit zur zentralen Aufgabe werden kann.

Für den Schutz der IT-Systeme kritischer Infrastruktur wie Energienetze, Transport und Finanzwesen will Microsoft nun der deutschen Bundesregierung den Rat der eigenen Experten anbieten. Doch am Erfolg solcher Abkommen darf gezweifelt werden.

Generell gehen Experten davon aus, dass sich in jeweils tausend Zeilen Programm-Code drei Fehler befinden. Windows XP und Microsoft-Office bestehen schätzungsweise aus 36 Millionen Zeilen Code.

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