NBC sucht neuen Partner
Olympische Internetrechte wieder frei

hpk. Nach der Pleite von Quokka Sports will die Konkurrenz auf dem amerikanischen Internet-Markt jetzt die Olympia-Seiten des in San Francisco ansässigen Unternehmens übernehmen. Die Firma hatte nach dem Erfolg von Sydney mit 5,6 Milliarden Seitenaufrufen auch die Rechte die Website des Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City 2002 (SLOOC) und NBColympics.com erhalten. Beide Seiten sollte das Unternehmenen bauen und pflegen. Diese Rechte hatte Quokka mittlerweile zurückgegeben. Zur Zeit betreut das SLOOC seine Seite auf eigene Kosten und die technische Unterstützung hat Logictear übernommen.

Aber für den amerikanischen Markt ist wichtiger, das das bisher so erfolgreiche Joint venture zwischen Quokka Sports und dem amerikanischen Fernseh-Network NBC, das die TV-Rechte an Olympia hält und so für die bewegten Bilder sorgt, geplatzt ist. NBC hatte dem Unternehmen aufgrund der wirtschaflichen Probleme eine Frist bis zum 1. Mai gesetzt, um einen neuen Investor oder Partner zu finden. Nachdem dies nicht gelungen war, verhandelt das TV-Network mit 15 potentiellen Interessenten.

Entscheidung Mitte Mai

Viele Hochkaräter der Internet-Szene beteiligen sich an dem Auswahlverfahren, das bis Mitte Mai abgeschlossen werden soll. Yahoo, MSN, AOL mit CNN/SI Sportsite, Ignite Sports Media - betreibt viele Seiten der National Football League (NFL) und der National Hockey League (NHL) - und CBSSportsline.com wollen sich unter anderem an diesem Prestigeobjekt beteiligen. Knapp zehn Monate vor der Eröffnungsfeier in Salt Lake City soll NBC nach Insiderangaben den Rechtepreis auf fünf bis sieben Millionen Dollar gesenkt haben. Das macht die Offerte besonders attraktiv, schließlich werden die Werbeeinnahmen auf mögliche zehn Millionen Dollar geschätzt. Also droht keinVerlustgeschäft, auch wenn NBC an diesen Einnahmen beteiligt ist.

Nur der Disney.-Konzern hält sich aus diesem Wettbieten heraus. Dabei hätte die ESPN-Internet-Group alle Voraussetzungen, um dieses große Projekt umzusetzen. Doch auf Grund der allgemeinen hat wirtschaftlichem Probleme auf diesem Markt hat die Konzernleitung alle Aktivitäten der Internettöchter gestoppt.

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