Nebenwerte entwickelten sich besser als Bluechips
M-Dax war "Shooting Star" des Börsenjahres 2000

ap FRANKFURT/MAIN. Die in der Vergangenheit oft wenig beachteten Unternehmen des M-Dax haben die Börsenturbulenzen 2000 meist besser überstanden als viele Bluechips oder Titel am Neuen Markt. "Shooting Star des Börsenjahrs 2000 war - zur Überraschung vieler Anleger und auch Analysten - der M-Dax", heißt es in der Mai-Ausgabe des Deutsche-Bank-Magazins "Private Banking".

Während der Dax um rund 7,5 % nachgab und der Neue-Markt-Index Nemax All Share mit einem traurigen Minus von 40 % abschlossen, legte der M-Dax um knapp 14 % zu. Im ersten Quartal geriet allerdings auch er in den Abwärtssog und verlor 1,74 %.

Viele Anleger hätte sich in die Werte kleinerer und mittlerer Unternehmen geflüchtet, als die großen Technologietitel weltweit eingebrochen seien, begründeten die Experten die gute Entwicklung im vergangenen Jahr. Die Experten wiesen allerdings darauf hin, dass es im M-Dax nicht nur Gewinner gegeben habe. Und auch die künftige Entwicklung der europäischen Small und Mid Caps sei differenziert zu betrachten. Die Aktien würden sich nicht gleichmäßig entwickeln. Wichtiger als die bloße Zugehörigkeit zu einem Marktsegment seien die fundamentalen Unternehmensdaten, die Branchenentwicklung und externe Faktoren.

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