Negativ-Trend gebrochen
Infineon erwartet höhere Speicherpreise

Der Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies AG, München, Ulrich Schumacher, rechnet mit steigenden Preisen bei Speicherchips. An den südasiatischen Spotmärkten hätten die Dram-Preise bereits um 30 bis 40 Cents angezogen, sagte Schumacher am Dienstag in München am Rande einer Managertagung.

vwd MÜNCHEN. Es sei allerdings noch zu früh, um bereits von einer Erholung zu sprechen. Infineon erwarte weiterhin einen Anstieg der Speicherpreise im zweiten Halbjahr. Angesichts von Preisen von unter drei US-$ sei der Trend nach unten gebrochen, zumal dieser unter den Selbstkosten von 3,40 US-$ liegen würde. Auf der Angebotsseite seien keine Überkapazitäten mehr vorhanden.

Im Bereich drahtlose Kommunikation sei der Umsatz im zweiten Quartal des bis 30. September laufenden Geschäftsjahres 2000/2001 um 20 bis 30 % eingebrochen. Inzwischen gebe es hier aber von Kunden wieder positive Signale. Schumacher will nach eigenen Angaben jedoch erst die Auftragseingänge für das zweiten Quartal sehen, bevor er sich zu der Entwicklung in dem Segment äußert. In den Geschäftsbereichen drahtgebundene Kommunikation, Chipkarten und Automobil, auf die fast die Hälfte des Umsatzes des Unternehemens entfallen, sei das Wachstum weiterhin ungebrochen.

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