Negative Firmenmeldungen
Geringe Verluste am Neuen Markt

Die Aktien am Neuen Markt sind am Mittwoch mit geringen Verlusten in den Handel gestartet. Der Auswahlindex Nemax-50 sank in den ersten Minuten um 1,30 % auf 1 017,07 Punkten.

dpa-afx FRANKFURT. Gleichzeitig ging der alle Werte des Neuen Marktes umfassende Nemax-All-Share um 1,50 % auf 1 009,36 Zähler zurück. Eine Flut von Unternehmensmeldungen brachte vornehmlich negative Nachrichten.

Intershop gingen um 9,64 % auf 2,06 Euro zurück, nachdem das Softwarehaus im dritten Quartal einen Umsatzrückgang zum Vorquartal um ein Drittel auf 14,7 Mill. Euro ausgewiesen hatte. Derweil fuhr das Softwarehaus einen Reinverlust vor Einmalkosten von 23,1 Mill. Euro ein. Intershop hat den angestrebten Breakeven deshalb auf das nächste Jahr verschoben.

Am Tag der Aktionärsabstimmung über die Auflösung der Mediantis AG gab der Online-Buchhändler den Rückgang des Verlustes vor Steuern und Zinsen in den ersten neun Monaten 2001 um 28 % auf 14,2 Mill. DM bekannt. Der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sei um 40 % auf 10,1 Mill. DM verringert worden, teilte mediantis am Mittwoch in München mit. Der Kurs erhöhte sich bei sehr geringen Umsätzen um 1,52 % auf 1,34 Euro.

Popnet AG beantragt Rückzug

Die Popnet Internet AG hat bei der Deutschen Börse den Rückzug vom Neuen Markt beantragt. Ab November soll die Aktie in den Geregelten Handel wechseln, teilte der Hamburger Internet-Dienstleister am Mittwoch mit. Grund sei, dass im Geregelten Markt die kostenintensiven Bedingungen des Neuen Marktes nicht gefordert würden. Bei schmalen Umsätzen schob sich der Kurs um 15,28 % auf 0,83 Euro empor.

Singulus Technologies wies einen Ergebnisrückgang für die ersten neun Monaten 2001 aus. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen sank von 73,238 Mill. Euro im Berichtszeitraum 2000 auf 35,707 Mill. Euro im gleichen Zeitraum 2001. Für das vierte Quartal rechnet der Hersteller von CD- und DVD-Produktionsanlagen mit einem geringeren Umsatz und Ergebnis als im dritten Quartal. Die Aktie verlor 4,96 % auf 21,27 Euro.

Der Göttinger Laserhersteller Lambda Physik wartete mit Zahlen für das Geschäftsjahr 2000/01 (30. September) auf. Der Umsatz erhöhte sich von 100,2 Mill. Euro auf 137 Mill. Euro und lag damit über den Marktschätzungen. Gleichzeitig rechnet Lamda für das laufende Jahr aber mit einem Umsatzrückgang von 25 %. Der Kurs brach um 23,95 % auf 18,10 Euro ein.

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