Negative US-Vorgaben
Dax startet ohne großen Elan im Minus

Die deutschen Aktien haben am Montag wie erwartet schwächer eröffnet. Der Dax startete am Montagmorgen im Minus und fiel in den ersten Handelsminuten auf 5 891,42 Zählern - ein Minus von 0,85 Prozent. Der Nemax 50 fiel um 1,65 Prozent auf 1 416,55 Zähler. Der MDax sank um 0,45 Prozent auf 4 803,55 Zähler.

dpa FRANKFURT. Der Nemax 50 fiel bereits in der ersten Viertelstunde unter die 1 400er Marke. Bei 1 391 Zählern verzeichnete er ein Minus von 1,78 Prozent. Im DAX verloren die SAP-Aktien kurz nach der Eröffnung am stärksten: Sie verbilligten sich um 2,33 Prozent auf 166,60 Euro. Lufthansa-Aktien verspürten hingegen einen leichten Aufwind, die Papiere stiegen um 0,55 Prozent auf 18,23 Euro und setzten sich damit an die DAX-Spitze.

Die T-Aktie fiel 1,40 Prozent auf 24,70 Euro. Die Finanical Times hatte gemeldet, dem Ausbau der amerikanischen Mobilfunknetze ein herber Rückschlag droht. Ein Berufungsgericht habe die Frequenzauktion vom Januar größtenteils für ungültig erklärt. Die neue Telekom Tochter Voicestream sei hiervon allerdings nur wenig betroffen, da sich das Unternehmen bei der Auktion stark zurückgehalten habe.

Bank-Titel notierten leichter: Dresdner Bank verloren 1,40 Prozent auf 52,81 Euro. Commerzbank verbilligten sich um 0,54 Prozent auf 29,68 Euro. Deutsche Bank-Papiere kosteten mit 87,36 Euro 0,73 Euro weniger als am Freitag. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte berichtet, dass drei der vier großen börsennotierten Banken ihr Hypothekengeschäft zusammenlegen wollen. Ziel sei es, Kosten einzusparen. Demnach verhandelten die Dresdner Bank und die Commerzbank bereits über eine Fusion ihrer Hypothekenbanken, für die sie auch die Eurohypo der Deutschen Bank gewinnen wollen. Die Commerzbank hat zwischenzeitlich ohne weitere Details zu nennen Verhandlungen über das Hypothekengeschäft bestätigt.

Besonders schwach zeigten sich die Chemietitel im DAX. Nachdem der Chemiekonzern BASF in der vergangenen Woche eine Gewinnwarnung ausgegeben hatte, verloren die Papiere heute 1,81 Prozent auf 42,95 Euro. Bayer sanken um 2,12 Prozent auf 42,55 Euro. Das Handelsblatt hatte eine Äußerung des Bayer-Chefs Werner Spinner zitiert, die im Markt als drohende Gewinnwarnung verstanden werden könnte. "Es wird sehr schwierig werden, unsere Ziele für 2001 zu erreichen", hatte Spinner auf die Frage nach einer Gewinn-Prognose geantwortet.

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