Negativer Cash-flow wird von der Stadt und dem Land ausgeglichen
Die Leipziger Messe schreibt weiter rote Zahlen

Die Leipziger Messe bleibt weiter in den roten Zahlen. So habe, wie Messechef Werner M. Dornscheidt gegenüber dem Handelsblatt bestätigte, die Messe in 2001 einen negativen Cash-flow von rund 15 Mill.Euro erwirtschaftet. Im Jahr zuvor betrug das Minus 16 Mill. Euro. Genauere Angaben zum Geschäftsergebnis könne man "aus finanztechnischen Gründen" nicht machen.

lü DÜSSELDORF. Der Negativbetrag werde vom Eigentümer ausgeglichen. Plan sei es, die jährlichen Zuschüsse der Stadt Leipzig und des Landes Sachsen in den nächsten 5 Jahren weiter zu senken. 1996 ging die Geschäftsführung anlässlich der Eröffnung des neuen Messegeländes (kosten rund 660 Mill. Euro) noch davon aus, in 2000 die Gewinnzone zu erreichen. Die "euphorischen Visionen" seien, so Dorscheidt, aus damaliger Sicht verständlich, habe man für ganz Ostdeutschland eine weitaus dynamischere Wirtschaftsentwicklung erwartet. Die Messe blicke auf ein "stabiles" Geschäftsjahr 2001 zurück. Zu 28 Veranstaltungen kamen rund 10 800 Aussteller und 941 000 (2000: 920 000) Besucher. Der Umsatz von 56 Mill. Euro entspreche dem Niveau des Vorjahres.

Die Messebranche konnte sich 2001 insgesamt behaupten. Zu 133 internationalen Veranstaltungen kamen rund 10,7 Millionen Besucher. Dabei gab allerdings einige Schrammen, denn der lahmende Konjunkturmotor und die Folgen der Anschläge in den USA ließen selbst Leitmessen schwächeln.

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