Nemax 50 mit deutlichen Gewinnen
Dax startet fester

Bergab ging es dagegen mit den Werten der Pharmabranche: Während Bayer noch ein kleines Plus von 0,06 % auf 33,97 Euro verzeichneten, gaben BASF 0,17 % auf 46,11 Euro nach.

dpa FRANKFURT/MAIN. Beflügelt von den überaus starken Vorgaben aus den USA sind die deutschen Aktien am Mittwoch fester in den Handel gestartet. Das Barometer der Standardwerte Dax legte nach den ersten Handelminuten um 0,77 % auf 6 688 Punkte zu. Der MDax aus 70 mittelgroßen Werten stieg nach den positiven Viermonatszahlen des Index-Schwergewichts Porsche um 1,21 % auf 4 723 Zähler. Der Nemax 50 kletterte nach dem zweistelligen Tageszuwachs der US- Technologiebörse Nasdaq um 4,43 % auf 3 405 Punkte.

Bei den Schwergewichten am Neuen Markt stiegen EM.TV nach mehrtägiger Talfahrt um 4,89 % auf 9,4 Euro.

Größte Gewinner im Dax waren erneut die Technologiewerte. Bereits am Vortag konnten die deutschen High-Techs von dem positiven Wachstumsausblick des Handy-Herstellers Nokia profitieren. Das Kursfeuerwerk an der Nasdaq gab den Aktien einen erneuten Schub nach vorn. Infineon notierten um 4,28 % höher bei 51,40 Euro. SAP legten 3,49% auf 177,50 Euro zu. Siemens stiegen um 2,04% auf 145,40 Euro und Epcos verteuerten sich um 3,55 % auf 105,00 Euro.

Das Schlusslicht bildeten die Papiere der Hypo-Vereinsbank mit minus 1,84 % auf 56,5 Euro.

Porsche legten um 1,49 % auf 3 400,00 Euro zu. Der Stuttgarter Konzern gab am Morgen seine Viermonatszahlen bekannt, wonach sich der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 14 % auf rund 2,15 Mrd.. DM gesteigert hat. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet Porsche nach eigenen Angaben mit einer anhaltend starken Nachfrage bei den Modellreihen 911 und Boxter.

Die Umsätze seien weiterhin dünn, sagten Händler. "Die Anleger halten sich noch etwas zurück und warten erst, wie die New Yorker Börse eröffnen wird", sagte Markus Maisch, Händler bei der Frankfurter Sparkasse 1822. Händler Stefan Reinhardt von der Privatbank Schröder Münchmeyer Hengst geht von einer abflauenden Zurückhaltung nach dem Wochendende aus: "Die Richtung nach oben ist da. In einer Woche könnten wir wieder auf die 7 000 Punkte zugehen".

Dem Aufwärtstrend folgten insbesondere die Bankentitel, die nach Meinung der beiden Händler von der Hoffnung auf sinkende Zinsen in den USA genährt wurden. Dresdner Bank legten um 4,17 % auf 46,98 Euro zu, während die Titel der Deutschen Bank sich um 3,56 % auf 89,58 Euro verteuerten. Die Aktien der Commerzbank gewannen 1,62 % auf 30,08 Euro.

Bergab ging es dagegen mit den Werten der Pharmabranche: Während Bayer noch ein kleines Plus von 0,06 % auf 33,97 Euro verzeichneten, gaben BASF 0,17 % auf 46,11 Euro nach. Noch deutlichere Kursabschläge mussten Schering hinnehmen. Die Aktien waren mit minus 3,86 % auf 57,55 Euro schwächster Dax-Wert. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen und verwiesen auf die zu hohe Bewertung der Aktien. Allerdings war am Morgen auch die Kooperation der beiden Konkurrenten Roche Holding und Aventis bekannt gegeben worden. Beide haben ein globales Abkommen im Bereich der Krebsforschung unterzeichnet, das die beschleunigte Entwicklung zweier hoch wirksamer Krebsmedikamente ermöglichen soll.

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