Nemax bewegt sich kaum
Dax vor US-Zinsentscheidung schwach

Die T-Aktie ist augenblicklich größter Verlierer im Deutschen Aktienindex.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Investoren haben sich am Montag am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Das Börsenbarometer Dax gab am Nachmittag um 0,58 % auf 7 187,01 Punkte nach.

Der Nebenwerte- Index MDax konnte seine Anfangsgewinne nicht halten und fiel um 0,43 % auf 4 807,09 Zähler. Am Neuen Markt pendelte der Nemax 50 (Performance-Index) nur geringfügig um seinen Freitagsschluss bei 5 680 Punkten. Vor der für Dienstag erwarteten Zinsentscheidung in den USA neigten die Anleger zur Vorsicht, sagte ein Händler.

Die Börsen in Paris und London verzeichneten Kursverluste. Die im Euro-Stoxx-50 zusammengefassten europäischen Standardwerte lagen zuletzt bei 5 159,36 Punkten und damit um 0,41 % im Minus.

Schwache T-Aktie

Die Deutsche Telekom begann die Woche als schwächste Aktie im Dax. Das Wertpapier fiel um 3,56 % auf 44,39 Euro. "Jetzt setzt sich bei den Investoren die Erkenntnis durch, dass die UMTS-Lizenzen zu teuer geworden sind", beschrieb Aktienhändler Thomas Engel von der Hamburger Privatbank M.M. Warburg die Stimmung rund um die T-Aktie. Der Markt rätsele, wann die hohen Kosten für die UMTS- Lizenzen wieder hereingeholt werden könnten, fügte Börsianer Eckhard Frahm vom Investmenthaus Merck Fink & Co hinzu.

Gewinnmitnahmen belasteten die Aktie des Berliner Pharmaunternehmens Schering, die sich um 2,2 % auf 62,98 Euro verbilligte. Auch Technologietitel blieben von Kursverlusten nicht verschont: Die Aktie des Softwareunternehmens SAP sank um 1,89 % auf 263,70 Euro. Das Papier der Siemens-Tochter Infineon büßte 0,56 % auf 75,15 Euro ein. Die Titel von Epcos notierten 1,61 % niedriger bei 96,90 Euro.

Siemens mit Aufwärtstendenz

Auf der kurzen Gewinnerliste im Dax stand die Siemens-Aktie ganz oben. Der Technologiewert verteuerte sich um 2,7 % auf 174,50 Euro. Fusionsspekulationen mit dem französischen Versorger Suez Lyonnaise des Eaux gaben der Aktie des Energiekonzerns E.ON zunächst Auftrieb, der zum Nachmittag aber nachließ. Der Titel kostete zuletzt unverändert 57,00 Euro. Die Aktie der Einzelhandelsgruppe Metro verbesserte sich um 2,08 % auf 45,09 Euro, nachdem sie zuvor unter dem Abschied aus dem Euro-Stoxx-50-Index gelitten hatte.

Der Euro war in Frankfurt unter Druck und bewegte sich knapp über der Marke von 90 US-Cent. Die europäische Gemeinschaftswährung verbilligte sich zuletzt auf 0,9029 $. Damit kostete ein Dollar 2,1660 DM.

Der Rentenmarkt gab leicht nach. Der Bund-Future zehnjähriger Staatsanleihen gab um 0,4 % auf 105,09 Zähler nach. Der Rentenindex REX sank ebenfalls um 0,2 % auf 109,47 Punkte. Die Bundesbank hatte die Umlaufrendite am Mittag bei 5,35 (Freitag: 5,30) Prozent festgestellt.

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