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Nemax schließt nach Nasdaq-Vorgabe freundlich

Der alle Werte umfassende Nemax-All- Share-Index ging mit plus 0,59 Prozent auf 5230,32 Zählern aus dem Handel.

Reuters FRANKFURT. Der Frankfurter Neue Markt hat am Montag nach guten Vorgaben der US-Technologiebörse Nasdaq freundlich geschlossen. Der alle Werte umfassende Nemax-All- Share-Index ging mit plus 0,59 % auf 5230,32 Zählern aus dem Handel. Der Nemax-50 der 50 größten Werte legte um 0,79 % auf 5859,35 Punkte zu. Die Nasdaq zeigte sich zu Börsenschluss in Frankfurt mit einem Aufschlag von 1,93 % auf 3733,71 Zähler freundlich. Die Anleger hätten dort die in der vergangenen Woche rückläufigen Kurse im Technologiesektor zum Einstieg genutzt, sagten Händler in New York.

Am ersten Auktionstag für die deutschen UMTS- Mobilfunklizenzen verteuerten sich die Aktien von Mobilcom um fast vier Prozent auf 144,50 Euro. Mit seinem Partner France Telecom hatte das Mobilfunkunternehmen mit mehr als einer Milliarde Mark für zwei Frequenzblöcke unangefochten das höchste Gebot vorgelegt. Nach sieben Bieterrunden lagen am Montagabend Gebote über 2,35 Mrd. DM vor.

Die Aktien der Adphos AG verbuchten einen freundlichen Start am Wachstumssegment. Die Papiere schlossen mit einem Kurs von 23,80 Euro. Adphos waren mit einen Euro über ihrem Ausgabepreis von 20 Euro in den Handel gestartet. Im Verlauf hatten die Aktien ein Hoch von 24,90 Euro gesehen.

Zu den größten Gewinnern am Neuen Markt zählten die Aktien der Micrologica AG mit einem Plus von mehr als 15 % auf 11,45 Euro. Auch die Aktien der Articon-Integralis AG gehörten zu den Gewinnern und legten um mehr als zehn Prozent zu, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, seinen französischen Wettbewerber Newlink übernommen zu haben. Damit sei die letzte große Lücke in seiner europaweiten Präsenz geschlossen, teilte der Anbieter von IT-Sicherheitslösungen mit.

Die Aktien der Direktbank Consors Discount Brokerage AG legten um 1,86 % zu. Das Bankhaus Metzler hatte die Papiere auf "Kaufen" hochgestuft. Der Erwerb der Berliner Effektengesellschaft durch Consors sei ein überzeugender Schritt des europäischen Marktführers in Richtung auf eine internationale Expansion, hieß es zur Begründung.

Schwächer zeigten sich die Papiere des Biotechnologieunternehmens Evotec. Die Aktien verbilligten sich um zehn Prozent auf 81,90 Euro. Evotec hatte am Morgen bekannt gegeben, Oxford Asymmetry International für je eine Aktie dieses Unternehmens 0,1287 neue Evotec-Aktien zu übernehmen. Das gesamte Aktienkapital der Gesellschaft werde damit mit etwa 316 Mill. Pfund bewertet, was Händler als hoch ansahen.

Zu den weiteren Verlierern zählten die Papiere der m+s Elektronik AG. Die Papiere gaben um mehr als acht Prozent auf 11,95 Euro nach, nachdem das Unternehmen am Vormittag mitgeteilt hatte, im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000 (30.4) trotz Umsatzsteigerung auf Grund der schwachen IT-Konjunktur Ergebniseinbußen verzeichnet zu haben.

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