Nemax verliert mehr als acht Prozent
Aktienmärkte unter Druck

Der Nemax brach um 8,41 % ein. Dagegen fielen die Verluste beim Dax vergleichsweise moderat aus.

dpa FRANKFURT/MAIN. Bei geringen Umsätzen ist der deutsche Aktienmarkt am Montag schwach in die neue Woche gestartet. "Die Stimmung ist eingetrübt", sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Der Dax verlor bis zum Nachmittag 2,01 % auf 6 713,90 Zähler. Der Nemax 50 (Performance-Index) brach um 8,41 % auf 3 738,28 Punkte ein. Dagegen fielen die Verluste bei den 70 mittelgroßen Industriewerten vergleichsweise moderat aus. Der MDax gab um 1,70 % auf 4 918,10 Zähler nach.

Mit seiner Schwäche stand der Dax in Europa nicht alleine. Auch die Börsen in Paris, London und Mailand verzeichneten teils hohe Kurseinbußen. Der in Paris ermittelte EuroStoxx 50 verlor 2,08 % auf 4 831,71 Zähler.

Henkel-Aktie mit Verlusten

Am Vormittag verzeichnete der Konsumwert Henkel Verluste, nachdem das Unternehmen seine Neunmonatszahlen vorgelegt hat. Das Papier verbilligte sich um fünf Prozent auf 73,15 Euro. "Die Henkel-Aktie hatte sich bereits im Vorfeld in Erwartung guter Zahlen erholt", sagte Aktienhändler Thomas Engel vom Investmenthaus M.M. Warburg. Nun überwögen wieder die Verkäufer.

Unter den Technologiewerten führten SAP die Verliererliste an. Die Aktien verloren 5,64 % auf 199,10 Euro, dicht gefolgt von Infineon, die nach einer positiven Eröffnung um 3,59 % auf 42,13 Euro fielen. Sehr schwach notierten auch Epcos , die 4,56 % auf 84,85 Euro nachgaben.

Daimler-Chrysler im Plus

Rolf Stegemann, Händler bei der BHF-Bank, begründete die Kursverluste bei Technologie-Aktien mit Unsicherheit bei der Bewertung: "Der Anleger fragt sich im Moment, warum er so hoch bewertete Papiere kaufen soll. Diese Aktien werden einfach rausgeschmissen", sagte Stegemann.

Zu den wenigen Aktien, die im Mittagshandel im Plus standen, zählte das Papier von Daimler-Chrysler . Die Aktie stand zuletzt bei 54,32 Euro um 0,97 % fester. "Es ist Daimler-Chrysler gelungen, vom Chrysler-Problem abzulenken - kurzfristig zumindest", sagte Hendrik Emrich, Analyst von Helaba Trust Investment.



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