Nervosität an den Börsen
Akquisitionen derzeit kein Thema bei Intershop

rtr FRANKFURT. Der Softwareanbieter Intershop Communications AG denkt derzeit nicht über Akquisitionen nach. "Die Nervosität an den Börsen wird solche aggressiven Züge sicherlich nicht unterstützen", sagte Vorstandschef Stephan Schambach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sobald sich das Börsenumfeld wieder stabilisiert habe, seien Akquisitionen für Intershop jedoch wieder interessant.

Der Anbieter von Softwarelösungen für den elektronischen Handel will dem Zeitungsbericht zufolge im kommenden Jahr die Gewinnzone erreichen, verbunden mit einer Gewinnspanne von 5 bis 10 % des Umsatzes. "Wir haben bei unseren Produkten eine Gewinnmarge von 90 %", sagte Schambach. Trotz der Verlängerung der Verkaufszyklen rechne er mit einem anhaltenden Umsatzwachstum bei Intershop. "Die Geschäftsabschlüsse sind schwieriger geworden, aber die Volumina werden größer. Deshalb ist auch keine Verlangsamung unseres Umsatzwachstums zu erwarten", sagte der Vorstandschef.

Ein langsames Umsatzwachstum aufgrund des Basiseffekts sei erst dann möglich, wenn ein sehr hohes Umsatzniveau erzielt sei. Dann sei ein jährliches Wachstum von 250 % natürlich schwieriger zu erzielen. Aber davon sei Intershop noch weit entfernt.



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