Nervosität der Märkte
Der Euro hält sich tapfer

Der Euro hat am Dienstag nach einem zwischenzeitlichen starken Rückgang die Marke von 1,10 Dollar verteidigt.

HB/dpa FRANKFURT. Am frühen Nachmittag kostete der Euro 1,1015 Dollar und notierte damit trotz des besser als erwartet ausgefallenen US-Verbrauchervertrauens in etwa auf dem Niveau vom Montagnachmittag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0956 Dollar (Montag: 1,1025) festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9127 (0,9070) Euro.

In der ersten Stunde nach der Bekanntgabe des US- Verbrauchervertrauens fiel der Euro zuerst auf 1,0936 und kletterte danach wieder über die Marke von 1,10 Dollar. "Dies ist ein Zeichen für die Nervosität der Märkte", sagte ein Händler, "zuerst haben wir den ganzen Tag in einer engen Handelsspanne vor uns hingeträumt und dann sorgt ein Indikator für solche Ausschläge."

Das stärker als erwartete US-Verbrauchervertrauen hätte nach Aussagen von Händlern eigentlich für Druck auf den Euro sorgen müssen. Nach Einschätzung eines Experten wartet der Markt auf weitere Konjunkturdaten, die nachhaltigere Aussagen über die Entwicklung der Konjunktur in den USA und der Eurozone liefern.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6891 (0,6914) britische Pfund, 131,91 (132,54) japanische Yen und 1,5075 (1,5039) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 330,90 (332,60) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 9765 (Vortag: 9720) Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%