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Nestle verkauft Eismann Gruppe an FinanzinvestorenDPA-Datum: 2004-07-19 08:05:57

(dpa-AFX) Vevey - Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestle SA < Nesn.VTX > < Nesn.FSE > hat seine Tiefkühltochter Eismann an eine Gruppe von Finanzinvestoren verkauft. Mit der Gruppe unter der Leitung von German Equity Partners II (GEP) sei eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden, teilte Nestle am Montag in Vevey mit. Details zur Transaktion wurden nicht genannt. Der Verkauf muss noch von den Behörden genehmigt werden.

(dpa-AFX) Vevey - Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestle SA < Nesn.VTX > < Nesn.FSE > hat seine Tiefkühltochter Eismann an eine Gruppe von Finanzinvestoren verkauft. Mit der Gruppe unter der Leitung von German Equity Partners II (GEP) sei eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden, teilte Nestle am Montag in Vevey mit. Details zur Transaktion wurden nicht genannt. Der Verkauf muss noch von den Behörden genehmigt werden.

Eismann liefert Tiefkühlprodukte direkt nach Hause und verzeichnet Nestle zufolge einen jährlichen Umsatz von rund 750 Millionen Schweizer Franken. Das Unternehmen gelang im Jahr 2001 im Zuge der Übernahme des Speiseeisherstellers Schöller in den Besitz der Schweizer. Das Geschäft passe aber nicht zur strategischen Ausrichtung des Konzerns, teilte Nestle mit. Eismann ist neben Deutschland auch in Italien, Frankreich, Spanien, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und Österreich aktiv.

Nach Angaben der "Financial Times Deutschland" (FTD; Montagausgabe) hatten Eismann sowie Hauptwettbewerber Bofrost auf einem stagnierenden Markt für Tiefkühlkost zuletzt mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen. Die Heimbelieferung sei teuer und stehe dadurch in immer krasserem Gegensatz zu den Niedrigpreisen in vielen Lebensmittelgeschäften.

Wie die Zeitung weiter schreibt, werden Geschäftsführer Frank Höfer und vier weitere Manager einen "signifikanten Anteil" an Eismann erwerben. Die beiden einst von Nestle stammenden Geschäftsführer Jean-Pierre Houbre und Hubert Stücke schieden aus und würden zum Mutterkonzern zurückkehren.

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