Nettoverlust im Quartal
US-Rüstungskonzern Northrop reduziert Prognose

Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman hat wegen Belastungen durch den Verkauf von Geschäftsbereichen im abgelaufenen Quartal einen Nettoverlust verbucht. Zugleich reduzierte Northrop seine Ergebnisschätzung für das laufende Jahr.

Reuters LOS ANGELES. Der Umsatz wurde im dritten Quartal von der 2,1 Mrd. $ schweren Übernahme des Flugzeugträger-Herstellers Newport News angekurbelt und legte deutlich zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Konzern, der unter anderem den Tarnkappenbomber B-2 und das unbemannte Aufklärungsflugzeug Global Hawk herstellt, gab für das dritte Quartal einen Fehlbetrag von 56 Cent je Aktie bekannt. Northrop-Aktien fielen am Donnerstag im frühen Handel an der Wall Street gegen den festen Markttrend um mehr als zwölf Prozent auf 101 $.

Der Verkauf von zwei Sparten im Bereich elektronische Systeme belastete das Ergebnis den Angaben zufolge mit 208 Mill. $ oder 1,80 $ je Aktie. Ohne Berücksichtigung dieser Belastungen habe sich ein Gewinn von 141 (Vorjahreszeitraum 140) Mill. $ ergeben. Der Umsatz kletterte auf 4,21 (3,41) Mrd. $.

Für das Gesamtjahr 2002 sagte Northrop ein Ergebnis von 5,65 bis 5,75 $ voraus. Ohne Berücksichtigung der Verpflichtungen für Pensionsfonds erwartet der Konzern nun einen Gewinn von 6,10 bis 6,20 $ je Aktie. Die bisherige Prognose für diese Kennzahl lautete auf 6,60 bis 7,10 $.

Northrop kooperiert mit dem deutschen Schiffbauunternehmen HDW. Der US-Konzern hatte vor einer Woche mitgeteilt, eine noch engere Zusammenarbeit anzustreben, und schloss dabei auf längere Sicht auch eine direkte Beteiligung nicht aus.

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