Network Associates verlieren 61 %
Wall Street schließt bei ruhigem Handel fester

An einem sehr ruhigen Handelstag hätten die Anleger ihr Augenmerk vermehrt auf Titel der Hochtechnologie sowie auf einige Werte der Pharma- und der Getränkeindustrie gerichtet, sagten Börsianer.

Reuters NEW YORK. Der New Yorker Aktienmarkt hat am Mittwoch bei schwachen Umsätzen fester geschlossen. An einem sehr ruhigen Handelstag nach den Weihnachtsfeiertagen hätten die Anleger ihr Augenmerk vermehrt auf Titel der Hochtechnologie sowie auf einige Werte der Pharma- und der Getränkeindustrie gerichtet, sagten Börsianer. Der Dow-Jones-Index 30 führender Standardwerte ging 1,04 Prozent oder 110,72 Zähler höher auf 10.803,16 Punkten aus dem Handel, während der breitere S&P-500-Index 1,04 Prozent höher auf 1328,92 Zählern schloss. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index gewann 1,84 Prozent oder 45,79 Zähler auf 2539,31 Punkte.

"Die Sorgen um schwindende Gewinne im Zuge einer sich abschwächenden Wirtschaft sind nach wie vor zu spüren. Jedoch sind einige Titel auf diesem tiefen Niveau unterbewertet", sagte Michelle Clayman, Chefökonomin bei New Amsterdam Partners. Mit dem Computerdienstleister Network Associates hatte zuvor ein weiteres Unternehmen vor möglicherweise enttäuschenden Gewinnzahlen gewarnt. Die Aktie avancierte darauf mit einem Kurseinbruch von 61,17 Prozent auf 4-9/16 Dollar zu einem der größten Tagesverlierer an der Nasdaq. Auch das Softwarehaus Excelon musste einen Kursrückgang von 52,33 Prozent auf 1-9/16 Dollar hinnehmen, nachdem das Unternehmen seine Gewinnprognose für das vierte Quartal nach unten korrigiert hatte. Gestützt wurde der Technologiesektor nach Händlerangaben unter anderem vom Glasfaser-Unternehmen JDS Uniphase und dem Internet-Komponentenhersteller Juniper Networks. JDS Uniphase notierten 13,13 Prozent höher auf 47-3/8 Dollar, während sich Juniper um 9,4 Prozent auf 128-1/16 Dollar verbesserten. Zur positiven Entwicklung bei den Technologiewerten hatte Marktteilnehmern zufolge auch das Ende der Jahresend-Verkäufe auf Grund von Steuerverlusten beigetragen.

Bei den Standardwerten profitierte der Getränkesektor von der Kaufempfehlung einer Brokerfirma. Coca Cola legten um 1,04 Prozent auf 60-9/16 Dollar zu. Der Titel war zuvor von der Investmentbank Goldman Sachs zum Kauf empfohlen worden. Der Computerhersteller Hewlett Packard gewann 2,17 Prozent auf 32-7/16 Dollar. Zulegen konnten bei den Industriewerten auch einige Pharmatitel wie bespielsweise Johnson & Johnson, die um 0,61 Prozent höher auf 103 Dollar schlossen.

Bei Umsätzen von rund einer Milliarde Aktien standen sich an der Wall Street 2117 Gewinner und 854 Verlierer gegenüber. 359 Titel schlossen unverändert. An der Nasdaq wechselten 1,9 Milliarden Aktien den Besitzer. 2199 Gewinner überwogen dabei 1816 Verlierer.

Am US-Anleihenmarkt notierten die richtungsweisenden 30-jährigen Bonds 14/32 tiefer und brachten eine Rendite von 5,456 Prozent.

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