Networking weltweit
NRW startet European E-Commerce Academy

Europa ist auf dem Weg zur Internet-Ökonomie und Nordrhein-Westfahlen möchte vorweg marschieren. Damit dieses Vorhaben gelingt, hat Ministerpräsident Wolfgang Clement im Juni für sein Bundesland ein umfangreiches Strategiepapier vorgestellt.

rje DÜSSELDORF. Dieser "Masterplan eNRW" (Download unter www.media-nrw.de) dient als Leitlinie für die Entwicklung des Landes zur führenden Internetregion in Europa.



Um diesen ambitionierten Zielen schnell Taten folgen zu lassen, wird am 4. September in Essen die "European E-Commerce Academy" eröffnet. Das Projekt läuft unter der Federführung der Landesinitiative "media NRW" und des Forschungsinstitutes für Telekommunikation (FTK) unter Leitung von FTK-Geschäftsführer Prof. Kurt Monse.



Die Idee: Die Academy soll einen Wissens-Transfer zwischen Nordamerika und Europa in Gang setzen und ein transatlantisches Netzwerk schaffen. "Voneinander lernen", lautet das Motto. "In Executive-Briefings, die überall in NRW stattfinden können, stellen Referenten aus US-Unternehmen erfolgreiche E-Commerce Strategien vor", erklärt Jirka Bacik, einer der Koordinatoren von der FTK. In so genannten "Executive-Internships können sich europäische Führungskräfte während eines Aufenthaltes in den USA live anschauen, wie die Großen am Markt erfolgreich E-Businnes betreiben. Als Partnerfirmen konnten u.a. Hewlett-Packard, Cisco, Oracel gewonnen werden.



Im Gegenzug soll amerikanischen Unternehmen beigebracht werden, wie sie ihr Geschäft nach Europa ausdehnen können, ohne auf den Bauch zu fallen. "Schließlich habe unsere Märkte einige Besonderheiten", sagt Bacik.



Einmal jährlich wird die so entstandene Gemeinschaft zu einem E-Commerce-Gipfel zusammengerufen.



Schon vor der Eröffnung dieser E-Commerce-Schule für Entscheider ist der Andrang groß. Rund 120 Anmeldungen für das erste Briefing in Essen, dass am Eröffnungstag stattfindet, liegen vor. Rund 70 Internet-Chefs können teilnehmen. "Auf den Veranstaltungen sollen auch persönliche Kontakte möglich sein, daher müssen wir die Teilnehmerzahl beschränken", erläutert Bacik. Die Teilnahme ist kostenlos. Um den Andrang besser steuern zu können, denken die Veranstalter aber über eine Gebühr nach. Ob mit oder ohne Beitrag der Teilnehmer: Langfristig soll sich die Academy vor allem über Sponsorengelder selbst tragen.

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