Netz-Nutzungsgebühren
Kartellamt: Eon-Tochter soll Entgelt senken

Das Bundeskartellamt hat den zum Eon-Konzern gehörenden Versorger Thüringer Energie AG (Teag) abgemahnt, weil dieser nach Auffassung der Wettbewerbshüter von Konkurrenten zu hohe Gebühren für die Nutzung seiner Netze verlangt.

Reuters DÜSSELDORF. Bei einer Überprüfung der Kostenkalkulationen der Teag durch das Kartellamt hätten sich Anhaltspunkte dafür ergeben, dass das Unternehmen unter anderem auch Kosten abrechne, die nicht von den Nutzern des Netzes zu tragen seien, teilte das Kartellamt am Montag in Bonn mit. Das Kartellamt beabsichtige nun, der Teag die Forderung "missbräuchlich überhöhter Netznutzungsentgelte zu untersagen". Die Teag habe aber zuvor bis Anfang Januar 2003 Gelegenheit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

Das Bundeskartellamt hatte im vergangenen Januar Verfahren gegen zehn Stromnetzbetreiber eingeleitet, weil diese nach Einschätzung der Behörde von Konkurrenten zu hohe Gebühren für die Nutzung ihrer Netze verlangen. Dadurch werde Strom- und Gasanbietern, die nicht über ein eigenes Netz verfügen, der Marktzugang und damit der Wettbewerb insgesamt erheblich erschwert.

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