Netzwerk-Infrastrukturkosten einsparen
Mobilcom und E-Plus verhandeln über 3G-Dienste

Reuters LONDON. Der Telekommunikationskonzern Mobilcom AG verhandelt mit dem Mobilfunkbetreiber E-Plus über eine Zusammenarbeit bei mobilen UMTS-Diensten. Beide Unternehmen, die im vergangenen Sommer jeweils im Verbund mit Partnerunternehmen UMTS-Lizenzen ersteigert hatten, überprüften eine Ausweitung ihrer bestehenden Kooperation auf die neuen Dienste, sagte ein Mobilcom-Sprecher der "Financial Times". Details einer Vereinbarung könnten allerdings erst dann ausgearbeitet werden, wenn feststehe, welches Maß an Zusammenarbeit die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) zwischen den UMTS-Lizenzbesitzern zulasse. E-Plus ist die deutsche Tochter des niederländischen Telekomkonzerns KPN.

"Wir könnten 20 bis 40 % unserer Netzwerk-Infrastrukturkosten einsparen abhängig davon, welches Maß an Kooperation der Regulierer genehmigt", sagte der Sprecher dem Blatt. Die RegTP führt nach früheren Angaben derzeit mit Mobilfunkbetreibern Gespräche über die Möglichkeit von Kooperationen bei der neuen UMTS-Technik. Analysten schätzen die Kosten für den Aufbau eines UMTS-Netzes in Deutschland für die kommenden fünf Jahre auf etwa 5 Mrd. Euro.

Mobilcom hatte vergangenen Sommer zusammen mit der France Telecom eine UMTS-Lizenz für knapp 16,4 Mrd. DM ersteigert, KPN und seine deutsche Mobilfunktochter hatten rund 17 Mrd. DM bezahlt. Der künftige Mobilfunkstandard der sogenannten dritten Generation (3G) UMTS (Universal Mobile Telecommunications Service) ermöglicht multimediale Dienste über das Handy

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