Neu gegründete Kommanditgesellschaft soll weitere Objekte vermarkten
Getränkekonzern Brau und Brunnen verkauft Immobilien

Der finanzielle angeschlagene Getränkekonzern Brau und Brunnen hat bis zum Jahresende durch den Verkauf von nicht-betriebsnotwendigen Immobilien Erlöse von rund 16 Mill. DM erzielt.

Reuters DORTMUND. Wie das Unternehmen am Freitag weiter mitteilte, seien weitere nicht-betriebsnotwendige Immobilien mit einem Verkehrswert von über 100 Mill. DM in eine Kommanditgesellschaft eingebracht. Alleiniger Kommanditist sei die Brau und Brunnen AG, die diese Immobilien vermarkten solle. Durch die Maßnahmen wolle der Konzern stille Reserven von rund 60 Mill. DM realisieren, hieß es weiter.

Der Konzern bekräftigte zudem seine Pläne, nicht benötigte Immobilien sukzessive zu verkaufen. Mitte Dezember hatte Vorstandschef Rainer Verstynen das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen. Anfang November beschloss der BuB-Aufsichtsrat den Abbau von 400 der insgesamt 3400 Arbeitsplätze. Im September war die Fusion mit der bayerischen Schörghuber-Gruppe gescheitert.

Nach früheren Angaben ist der Getränkekonzern mit 350 Mill. DM verschuldet. Die Aktionäre sind bereits fünf Jahre lang leer ausgegangen. Angesichts der auch 2000 zu erwartenden Verluste scheint eine Dividende in weite Ferne gerückt. Das jüngste Sanierungskonzept werde das Ergebnis mit rund 20 Mill. DM belasten, hieß es Ende November. Für 2001 hatte der Vorstand eine Halbierung der Verluste im Biergeschäft angekündigt. 2002 solle es ein ausgeglichenes Spartenergebnis erzielt werden.

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