Neuausrichtung der Geschäfte im kommenden Jahr
Minus bei Softline ist doppelt so hoch wie erwartet

Der Offenburger Softwarelieferant Softline AG fährt in diesem Jahr mehr als doppelt so viel Verlust ein wie geplant.

dpa-afx OFFENBURG. Softline habe ein Minus von rund 14,3 Mill. DM erwirtschaftet, sagte der Vorstandsvorsitzende Peer Blumenschein bei der Hauptversammlung des Unternehmens am Mittwoch in Offenburg. Für das kommende Jahr kündigte er eine Neuausrichtung der Geschäfte an. Es gehe darum, die Eigenmarken zu stärken.

Der Umsatz beträgt 167,4 Mill. DM (85,6 Mill. Euro) und war damit doppelt so hoch wie im Vorjahr. "Trotz des die Branche derzeit prägenden Pessimismus halten wir an unserem Ziel fest, einen der größten europäischen Software-Vermarkter aufzubauen", sagte Blumenschein. Das Unternehmen werde sich künftig jedoch auf die lukrativen Geschäftsfelder beschränken. Bei der Vermarktung werde stärker als bisher auf das Internet gesetzt.

Die Softline AG wurde 1999 gegründet. Derzeit arbeiten 281 Menschen für das Unternehmen. Vor drei Monaten waren es noch 300.

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