Neuausrichtung zum Technologie-Dienstleistungsunternehmen
BHF-Bank hält Kurs-Gewinn-Verhältnis von ABB für relativ günstig

dpa-afx FRANKFURT. Die Analysten der BHF-Bank haben das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der ABB angesichts einer weiterhin stabilen Konjunktur in Europa als relativ günstig bezeichnet. Wie das Finanzinstitut in einer am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Studie schreibt, weist ABB momentan ein 2001er KGV von 17,0 aus und liegt somit im Sektordurchschnitt. ABB habe im Geschäftsjahr 1999 mit einem umfangreichen Umstrukturierungsprogramm begonnen, das eine Neuausrichtung vom Schwermaschinenbauer zum Technologie-Dienstleistungsunternehmen enthalte. Das Betriebsergebnis sei wegen der anhaltenden Umstrukturierungen schlecht mit der Vorjahresperiode zu vergleichen. Laut Experten zeigt die Vorsteuerergebnismarge (EBIT-Marge) von 9,6% jedoch, dass sich das Unternehmen weiterhin auf dem besten Weg befindet, das vorgegebene Margen-Ziel von 12% bis 2003 zu erreichen. Vor allem die Sparte Automationstechnik habe mit einer Gewinnsteigerung von 21% und einer operativen Marge von 8,6% positiv überrascht. Aufgrund der Konzentration auf hochmargige Produkte und wegen der anhaltenden starken Auftragseingänge erwarten die Experten für ABB eine weitere Kurs- und Gewinndynamik im zweiten Halbjahr 2000. Für das laufende Jahr erwarten die Analysten einen Gewinn je Aktie von 9,32 Schweizer Franken, im Jahr 2001 sei mit 10,20 Schweizer Franken zu rechnen.

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